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Chido-Kempo Federation
C.D.K.F.

Hapkido
HAPKIDO bedeutet so viel wie „Weg der inneren Harmonie“.

Von einem japanischen Süßwarenhersteller, während der japanischen Herrschaft über Korea wurde Choi Yong Sul im Jahre 1911 im Alter von sieben Jahren von Korea mit nach Japan genommen. Er wurde jedoch bald verstoßen und landete als Bettler auf der Straße und war gezwungen sich gegen andere durchzusetzen. Durch seine schon damals starke Ausstrahlung, wurde ein gebildeter Japaner aufmerksam auf Choi und adoptierte ihn. Er wurde zur Schule geschickt um die Japanische Sprache zu erlernen und eine Ausbildung zu bekommen. Da er aber ein sehr lebhaftes Kind war, viele Auseinandersetzungen hatte und kein Interesse an der Schule zeigt wurde er von seinem Adoptivvater vor die Wahl gestellt die Schule zu beenden oder sich ausschließlich der Kampfkunst zu widmen. Er entschied sich für die Kampfkunst.
Von da an besuchte er eine Yawara Ryu (Daito Ryu) Schule. Im Erlernen der Kampfkünste war er ein so gelehriger Schüler, dass er über 30 Jahre bei Meister Takeda Shogaku lernte.Anfang des Jahres

1945 sandte ihn sein Meister wieder nach Korea zurück. Nach dem Krieg war das japanische Yawara in Korea nicht sehr hoch angesehen. Ein Schüler Chois änderte den japanischen Namen  in den koreanischen Namen Yu Kwon Sul, was harte und weiche Kampftechnik bedeutet. Im Laufe der Jahre verband Meister Choi den Yawara Stil mit den harten Techniken des Taekyon einem Vorläufer des TaeKwon- Do.

Ji Han Jae begann 1949 bei Meister Choi als 13-jähriger die Kampfkunst zu erlernen. Er lernte nur fünf Jahre bei Meister Choi und galt dann schon als Meister. 1954 erlernte er Kurz- und Langstock sowie Beintechniken. Ebenfalls über fünf Jahre hinweg widmete er sich mentalen und spirituellen Techniken mit Meditations- und Ki-Übungen die ihm eine Nonne beibrachte. 1958 eröffnete er seine erste Sportschule. Aus all seinem Erlernten verband er das Beste miteinander und bezeichnete diesen Stil als Hapkido. Er wurde Ausbilder der Leibwache des Putschistengenerals Park Chung Hee und bildete die Koreanische Polizei aus, die Militärakademie und die Korean Special Forces.
Auf wem die Kampfkunst Hapkido letztendlich zurück zu führen ist, bleibt bis heute umstritten. Man könnte also Choi Yong Sul und Ji Han Jae diese Kampfkunst zuschreiben. 
  
Kampfkunst / Selbstverteidigung