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Chido-Kempo Federation
C.D.K.F.

Kempo
„Gesetz der Faust“ oder „Weg der Faust“. Der Begriff Kempo deutet meist auf eine Verbindung zwischen okinawischen und chinesischen Stilen hin und bezeichnet eine komplexe Lehre geistiger und körperlicher Kultur. Kempo formt dir Körperliche wie auch die geistige Persönlichkeit, die Herausbildung wertvoller, aber wenn es sein muss, lebenserhaltender Eigenschaften. Ziel soll die ständige Beherrschung des eigenen Ich sein.
Kempo besteht aus den „inneren“ und den „äußeren“ Richtungen oder Stilen. Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden? Die „inneren“ Richtungen stellen heut wohl die am meist verbreitesten Teil der Kampfkünste dar. Grob gesagt dominiert in allen Schulen der „inneren“ Richtung das geistige gegenüber dem Körperlichen. Die Taktik bezieht sich auf die Ausnutzung der Fehler des Gegners. Diese werden durch weiche, harmonische und runde Bewegengen gekontert und durch die Ausnutzung der gegnerischen Kraft, wird der Sieg errungen. Die innere Energie(Qi die Lebensenergie)spielt dabei eine tragende Rolle. Erfolg oder Niederlage ist das Ergebnis zwischen Kopf, Atmung, Körper

und dem Willen. Trotz einer einheitlichen Basis, weisen die Schulen der „inneren“ Richtung, jede für sich natürlich auch Besonderheiten auf. Die sich im Training und Ausführung der Techniken widerspiegeln. Manche bevorzugen eine sehr sanfte Form der Kampfführung andere wiederum eine härtere. Die „inneren“ Stile bezeichnet man auch als die sanften Stile. Als Trainingsprinzipien für die „sanften“ Stile gelten

1.    ineinander übergehende Bewegungen       ohne Unterbrechungen

2.    Runde und flüssige Bewegungen

3.    Spannung und Entspannung um sich koordiniert und in Ruhe zu bewegen.

4.    Die richtige Atmung

5.    Die Kombination zwischen Sanftheit und Härte

All diese Punkte miteinander vereint, erzielen den größten möglichen Effekt.
In den Sanften Stilen gibt es keine Aggression. Man soll der Kraft nachgeben, indem man seinen Bewegungen folgt und dessen Kraft ins leere läuft, sie gegen den Gegner selbst einsetzen. Bei Abwehr oder Angriff auf die richtige Spannung oder Entspannung achten. Dabei gezielt seine

Atmung einsetzen. Die Übertragung der Kraft durch den ganzen Körper fließen lassen. Weichheit und Harmonie der Technik und  der Ausführung stehen hier im Vordergrund. Durch die Vernunft den Willen und den Geist, lässt sich die Kraft in eine Richtung lenken oder sie wird dagegen gelenkt.

Zu den „äußeren“ Stilen oder den „harten“ Schulen. Sie setzt sich aus der Kräftigung der Muskeln und Knochen, aus der Atmung, aus dem Zusammenspiel zwischen Sanftheit und Härte usw. zusammen.
Der größte Teil der Übungen in den „harten“ Schulen fördert die Entwicklung der Kraft, Reaktionsfähigkeit, Schnelligkeit und die Kontrolle im Kampf. Es wird großen wert auf das Kräftigen der Arme und Beine gelegt und auf das zerschlagen von Gegenständen. In den „harten“ Schulen sind aber auch Elemente aus den „weichen“ Schulen zu finden und umgekehrt. Der größte unterschied zu den „inneren“ Schulen besteht darin, dass z.b. hart geblockt wird, man stellt sich der kraft entgegen, und hart gekontert wird. Es fehlen die weichen und Harmonischen Bewegungen. Es gibt hier nicht das runde,

das weiche und das auslaufen lassen des Gegners. Ebenso kommen hier auch viel mehr Tritte und Sprünge zur Anwendung.

Es muss jeder für sich seinen Stil finden den er erlernen möchte. Das effektivste für mich ist es beide Richtungen miteinander zu vereinen und so eine hohe Wirkung zu erzielen. Man kann zwischen weichem und hartem wechseln und so den Gegner aus dem Konzept bringen. Es wird so sehr schwer sich darauf einzustellen.

Mit sportlichen Grüßen verbleibe ich Ihr Michael Hartwich.    
  
Kampfkunst / Selbstverteidigung